30.11.2024: 17. Spieltag Landesliga Südbaden Staffel 1
Kehler FV - VfR Elgersweier: 0-1 (0-0)
In einem ausgeglichenen Duell, revanchiert sich die Truppe von Spielertrainer Dennis Kopf für den Last-Minute Ausgleich aus dem Hinspiel. Elgersweier gewinnt wie im Vorjahr in Kehl mit 1-0, dank Marco Junkers Treffer in der Nachspielzeit. Letztendlich auch alles andere als unverdient, denn der Gast trat im Vergleich zum Vorjahr deutlich aktiver und couragierter auf. Das hohe Anlaufen bereitete den Kehlern in der ersten Halbzeit durchaus Probleme im Spielaufbau und die wenigen Chancen blieben ungenutzt, wie ein Schuss von Lukas Raabe, der knapp das Tor verfehlte. Elgerweier kam in der ersten Hälfte ebenfalls zu Torchancen, meist aus Distanzschüssen, die allesamt im stabilen Karim Banaken ihren Meister fanden.
Nach der Pause öffnete sich das Spiel und Chancen ergaben sich hüben wie drüben. Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff presste Lukas Raabe hoch, luchste dem gegnerischen Torwart den Ball ab, scheiterte jedoch am Pfosten. Quasi im Gegenzug wurde ein Tor für Elgersweier korrekterweise wegen Abseits aberkannt. Wenige Minuten später war es Fabio Baas, der auf der anderen Seite nach einem gewonnenem Duell im Strafraum abziehen konnte, aber haarscharf das Tor verpasste. Weitere Abschlüsse der Gäste landeten in der Folge über das Tor oder knapp daneben.
Die Hereinnahme von Jordan Jovic eine Viertelstunde vor Schluss brachte frische Ideen und Kampfgeist aufs Feld, wurde aber nicht belohnt. Auch Lukas Raabe hatte die Kehler Führung zehn Minuten vor Schluss auf dem Fuß, als Jérémy Stroh präzise für ihn auflegte. Leider traf der Kehler Kapitän erneut "nur" das Aluminium. So kam es in der letzten Minute der Nachspielzeit zu einer eigentlichen harmlosen Situation, mit einem Freistoß für Elgerweiser, aussen, auf höhe der Mittellinie. Der erfahrene Junker zeigte an, wo er den Ball haben wollte, der Ball rutschte zu ihm durch und der ehemalige OFVler verwandelte aus kürzester Distanz. So jubelte zum Schluss der VfR Elgersweier, während die Kehler köpfeschüttelnd mit leeren Händen dastanden. Sehr schade, an so einem Tag. Die Winterpause kommt, und sie wird allen sicher gut tun.
Circa 7.900 Kilometer, 43 Spiele, davon 17 Siege, neun Untenschieden und 17 Niederlagen, bei 90 zu 71 Toren. Das ist meine persönliche, rein rechnerische Bilanz aus
dem Abschnitt, der gestern trotz Niederlage würdevoll zu Ende ging. Ich werde mich sehr gern an dieses Kapitel erinnern, das geprägt war von einem Team - Trainer und Spieler - die mich sehr nah
an sich heranließen und mich stets auf Augenhöhe behandelten. Eine Fannähe, die nicht selbstverständlich ist und die mich stolz macht, ein ganz kleiner Teil dieses Abschnitts gewesen zu
sein.
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