26.10.2024: 12. Spieltag Landesliga Südbaden Staffel 1
Kehler FV - SpVgg Ottenau: 1-0 (1-0)
Null Punkte holte der KFV in der vergangenen Spielzeit gegen Ottenau. Die Bilanz wird dieses Jahr auf jeden Fall besser ausfallen. Denn in einem engen, kräftezehrenden Kampfspiel sicherten sich die Kehler nach einer großartigen Willensleistung drei Punkte.
Beide Teams liefen die gegnerische Abwehr in der ersten Hälfte hoch an. So taten sich beide Seiten schwer, kontrolliert nach vorne zu kombinieren. In diesem nervösen Spielchen waren es
letztendlich die Hausherren, die sich einen Vorteil erkämpften. Einen etwas zu laschen Rückpass der Ottenauer Abwehr luchste Arber Paqarizi dem gegnerischen Torwart ab. So hatte der feine
Dribbler in der 22. Spielminute keine Schwierigkeiten ins leere Tor zur Kehler Führung einzuschieben. Nicht unverdient, denn der KFV hatte in der ersten Hälfte alles in allem mehr vom Spiel. Kurz
vor der Pause hatte Kapitän Lukas Raabe das zweite Kehler Tor auf dem Fuß, wurde aber in letzter Sekunde noch gestört. Pausenstand: 1-0.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Gäste aus Ottenau alles daran setzten, das Spiel zu drehen. Die Kehler, unter der Regie von Abwehrchef Cascoin, hatten
alle Füße und Köpfe voll zu tun, standen aber alle gemeinsam ihren Mann. Und als das Gästeteam durchkam, dann war sie da, die Krake aus dem Gabun. In der 83. Minute fischte Karim Banaken einen
Torschuss aus kürzester Distanz aus seinem rechten unteren Toreck. Kategorie spielentscheidend. Auch den letzten Nervenkitzel überstanden die Kehler in der dritten Minute der Nachspielzeit, als
ein langer Ball in die Kehler Box einen Ottenauer Abnehmer fand, der den Ball zum Glück hauchzart neben das Tor spitzelte. So blieb es beim 1-0 Arbeitssieg des Kehler FV, dank einer starken
Teamleistung gegen eine ebenbürtige SV Ottenau.
Fluctuat nec mergitur. Das Kehler Schiff, es hat gewankt, ist aber nicht untergegangen. So liegt es nahe, Georges Brassens zu zitieren:
„Son capitaine et ses matelots, n'étaient pas des enfants de salauds, mais des amis franco de port, des copains d'abord“
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